FRANKENSTEIN

Musiktheater nach Mary Shelley u. a. von Gordon Kampe, Maximilian von Mayenburg und Paul Hübner

Uraufführung der Auftragsproduktion am 30. Januar 2018
Deutsche Oper Berlin

 

MUSIKALISCHE LEITUNG
Jens Holzkamp

INSZENIERUNG
Maximilian von Mayenburg

BÜHNE & KOSTÜME:
Sophie DuVinage

PUPPENBAU und Coaching:
Claudia Six

Trailer

PRESSESTIMMEN

»Schreie, Hecheln, Blutsalven – und dann, endlich, die ersten Herztöne eines Neugeborenen: Das unergründliche Mysterium des Lebens ereignet sich gleich zu Beginn dieses Abends in einem lazarettartigen Operationszelt in der Mitte der Bühne. […] Das Ganze lebt von theaterwütiger Lust an der Anarchie und permanenter Grenzüberschreitung. Leichenteile zappeln, ein vom Gebärneid zerfressener Mann bringt aus einer riesigen Stoff-Vulva, die er auf dem Bauch trägt, ein Monster zur Welt. Und während des Schluss-Quartetts erhebt ein Adler den Schnabel gegen die Menschheit: ein düsteres Finale eines musikalisch wie szenisch stets haarscharf am Klamauk vorbeischlitternden, aber virtuos doppelbödigen Abends.«

(Süddeutsche Zeitung, Februar 2018 ganzer Artikel hier)

 

»Das neue Stück ist selbst ein kleines Monster. Es kommt anarchisch daher, Leichenteile fliegen durch den Raum, es ist aber wohldurchdacht. Regisseur Maximilian von Mayenburg verwendet alte Texte von Shelley, Gustav Schwab und Johann Wilhelm Ritter. Komponist Gordon Kampe greift auf John Miltons „Paradies lost“ und Goethes „Prometheus“ zurück, bearbeitet in kleiner Besetzung Titel von Radiohead, Rammstein, Schubert und Rameau. […] Das Aufführungsteam scheut weder Derbheit noch Pathos, weder Splatter noch Tiefsinn.«

(Berliner Morgenpost, Februar 2018 ganzer Artikel hier)

 

»[…] Eine Geschichte voll Horror und skurriler Komik entfaltet sich. […] Das von Maximilian von Mayenburg inszenierte Musiktheater „Frankenstein“ in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin basiert lose auf der Handlung des Romans von Mary Shelley, der vor genau 200 Jahren erschien, und ist immer wieder gewürzt mit Tagebucheinträgen der Autorin und ihres Gatten Percy. […] So entsteht eine interessante Verbindung der von frühen Kindstoden geprägten Ehe des Paars und der Idee Victor Frankensteins, Leben zu schaffen. […] Am Ende des Abends weiß man, dass Victor Frankensteins Idee wenigstens in der Kunst sehr wohl möglich ist: etwas Totgeglaubtem, neues Leben einzuhauchen. «

(Der Tagesspiegel , Februar 2018, ganzer Artikel hier)