IL TRITTICO

von Giacomo Puccini

Premiere am 29.04.2016
Theater Bielefeld

 

MUSIKALISCHE LEITUNG
Alexander Kalajdzic

INSZENIERUNG
Maximilian von Mayenburg

BÜHNE:
Stephan Prattes

KOSTÜME:
Ursula Kudrna

GALERIE

Il Tabarro

Suor Angelica

Gianni Schicchi

PRESSESTIMMEN

»Nach seinem zauberhaften „Xerxes“ in der vergangenen Spielzeit ist dem 33-jährigen Regisseur Maximilian von Mayenburg ein klarer, subtiler und sinnlicher „Trittico“ gelungen. […] Die „ungeliebte“ mittlere Oper (Angelica) ist die große Überraschung des Abends. Sie ist ein soghafter emotionaler Schocker. […] Eine große Ensembleleistung, ein großer Abend. «

(Neue Westfälische, 02.05.2016)

»Maximilian von Mayenburg legte eine rasante Inszenierung hin, die vom Orchester brillant gesteigert wurde. […] Unbedingt ansehen! Mit diesem Tritpychon kann das Theater manchen Opernfreund zurückgewinnen, denn nicht nur Sänger und Orchester boten Glanzleistungen, sondern auch das Bühnenbild und die phantastischen Kostüme von Ursula Kudrna trugen erheblich zu einer begeisternden Inszenierung bei. «

(Westfalen Blatt, 02.05.2016)

»Wenn nach einem fast vierstündigen Opernabend das Publikum länger klatscht als die Applausordnung läuft, dann muss irgendwas ganz richtig gelaufen […]Bei dieser Form von Erbschleicherei und Betrug ist alle Hoffnung verloren. Regisseur Maximilian von Mayenburg inszeniert es als grotesken Streich fern aller Moral und Ernsthaftigkeit mit wilder Körpersprache in einem familiären Durcheinander. Anders hätte man die Trostlosigkeit der beiden anderen Opern auch kaum auflösen können, ohne einen Bruch zu erzeugen. So angedeutet Ort und Zeit sind, so echt sind die Gefühle der Personen. Weder den zu Recht eifersüchtigen Michele noch die Fürstin, die der Angelica ihr Kind vorenthält, kann man hier als Bösewichte ausmachen. Alle Figuren sind gefangen in ihren Umständen und Gefühlen. […] Die Zuschauer klatschen noch, als das Licht im Saal angeht, und trotzen einem Opernabend, der mit zwei Pausen fast auf vier Stunden kommt. Wenn der aber so präsentiert wird wie hier in Bielefeld, dann darf es ruhig noch länger sein. Respekt. «

(Opernnetz, 04.06.2016 – komplette Kritik)

»Für den Erfolg der Bielefelder Inszenierung zeichnen alle Beteiligten gleichermaßen verantwortlich, die Sängerinnen und Sänger, das Orchester, der Chor, die Bühnenbildner und -ausstatter, die Beleuchter. Und im beträchtlichen Maße die Regie. Es ist lange her, dass ich eine so klar geführte, dem Original nicht widersprechende Inszenierung gesehen habe. […]Und der Gewinner ist vor allem das Publikum – es bekommt eine klare, verständliche Vorstellung voller Witz, Spürsinn und Werkstreue – aber auch der Zeitperspektive angemessener Distanz zum Original. «

(Der Opernfreund, 07.06.2016 – komplette Kritik)

»Ein origineller Einfall des Regisseurs ist es, der eigentlich ernsten Thematik mit Anspielungen auf die Commedia dell‘ arte ein wenig die Schärfe zu nehmen. […] Der Bielefelder Opernchor sowie die Bielefelder Philharmoniker unter der Leitung von Alexander Kalajdzic verliehen der schönen Inszenierung weiteren Glanz. Ein rundum gelungener Spaß! «

(Opernglas, 07/08 2016)

»[…] Dies war ei­ner der vie­len krea­ti­ven Re­gie­ein­fäl­le, mit de­nen Ma­xi­mi­lian von Mayen­burg der Auf­führung sei­nen un­ver­wech­sel­ba­ren Stem­pel auf­drückte und da­mit den in­ne­ren Zu­sam­men­hang des “Trit­ti­co” nach­drück­lich un­ter­strich. […] Bie­le­feld er­lebte wie­der einen großar­ti­gen Thea­ter­abend mit ei­ner her­vor­ra­gen­den En­sem­ble-Leis­tung, die sich ü­ber fast vier Stun­den hin­weg auf kon­stant ho­hem Ni­veau be­weg­te.«

(Lippe Aktuell, 07.05. 2016 – komplette Kritik)