TANNHÄUSER und der Sängerkrieg auf Wartburg

Oper von Richard Wagner

Premiere am 14.04.2018
Deutsches Nationaltheater Weimar

 

MUSIKALISCHE LEITUNG
Kirill Karabits

INSZENIERUNG
Maximilian von Mayenburg

BÜHNE:
Stephan Prattes

KOSTÜME:
Ursula Kudrna

CHOREOGRAFIE:
Kira Senkpiel

PRESSESTIMMEN

»[…] Zum musikalischen Ereignis kommt in Weimar die so ungewöhnliche wie spannende Regie von Maximilian von Mayenburg. […] Der dialektische Witz von Maximilian von Mayenburgs blitzgescheitem Zugang besteht darin, in
Tannhäuser und Wolfram auf der einen Seite und Venus und Elisabeth auf der anderen jeweils die Einheit der Gegensätze zu denken, um die es im Stück geht. […] Ganz gleich ob man dem (wie das Premierenpublikum) nun folgt oder nicht: dieser neue Weimarer „Tannhäuser“ liefert reichlich Stoff zum Nach-Denken. Und jede Menge Grund zum Jubeln.«

(NMZ , April 2018, ganzer Artikel hier)

 

»Dem freischaffend arbeitenden Maximilian von Mayenburg gelingt mit seiner zweiten Wagner-Oper-Inszenierung ein Gleichnis aus beiden Seiten. Er akzentuiert geschickt die anbetungswürdige Liebe und den zur Verdammnis führenden Sog der Erotik. […] Am Ende sah sich das Deutsche Nationaltheater Weimar durchbraust von einer verdienten Woge aus stürmischem Applaus und vielen Bravo-Rufen. «Im Genuss nur», so der Protagonist, «erkenn ich Liebe!» Eingeschlossen diejenige zur großen und großartig gemachten Oper.«

(Thüringer Allgemeine, 16.04.18 ganzer Artikel hier)

 

»In Weimar kann man die persönlichkeitsstärkste Deutung in der aktuellen mitteldeutschen „Tannhäuser“-Dreifaltigkeit nach Calixto Bieitos unbedenklichem Remake an der Oper Leipzig und der überregional konkurrenzbeständigen Produktion am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz erleben. […] Maximilian von Mayenburg machte vor drei Jahren in Gera den „Rosenkavalier“ zum Todesboten am Vorabend des Ersten Weltkrieges. Jetzt verdichtet er in „Tannhäuser“ markante Regie-Ideen von Götz Friedrich und Co. zur zeitgemäß pessimistischen Parabel. Denn er zeigt, dass die Zivilisationsnomaden von heute die funktionalisierten lustfernen Spießer von morgen sind, weil sie die körperfeindliche Moral der absoluten Gleichheit verinnerlicht haben. […] Dafür wächst am Ende der pulsierende Applaus.«

(Concerti, 18.04.2018 ganzer Artikel hier)