THE TURN OF THE SCREW

von Benjamin Britten

Premiere am 13.05.2017
KonzertTheater Bern

 

MUSIKALISCHE LEITUNG
Jochem Hochstenbach

INSZENIERUNG
Maximilian von Mayenburg

BÜHNE & KOSTÜME:
Frank Lichtenberg

PRESSESTIMMEN

»Mechanik von Missbrauch und Macht – In der Vidmarhalle wird Benjamin Brittens «The Turn of the Screw» zu einem Höhepunkt der Berner Opernsaison. […] Der erstmals in Bern tätige Regisseur Maximilian von Mayenburg liest den Titel auch als eine Art Uhrwerk; es wird zu Beginn von der Gouvernante mit einem übergrossen Schlüssel aufgezogen. Von Variation zu Variation (das Stück ist bei aller Komplexität hochstrukturiert) läuft es unerbittlich aufs Ende zu. […] Die Mechanik der Türen greift das Uhrwerk auf und wächst zum Schluss auf Raumgrösse an. Das mag etwas explizit sein, wie auch Miles’ Verschwinden unter dem Bischofsmantel in der Kirchenszene, fügt sich aber organisch in den Kontext einer brillant gedachten Produktion. […] Ein Opernabend der Extraklasse zum Ende dieser Saison.«

(Der Bund, Mai 2017 ganzer Artikel hier)

 

»Da schafft es das Zusammenspiel vieler guter Köpfe, Künstler und Stimmen, die letzte Premiere der Saison auf eine Ebene zu katapultieren, wo jedes Element sinnvoll, nein zwingend ins andere greift, so dass die Aufführung von Benjamin Brittens Gespensteroper die Überzeugungskraft der grossen künst­lerischen Geschlossenheit gewinnt. Durch sie wird “The Turn of the Screw” zum Ereignis. […]Und bereits kommt da auch der Apfel ins Spiel, mit dem das Regieteam seine Deutung veranschaulicht: Man kann erst wissen, was gut und böse ist, wenn man aus der Welt des Guten getreten ist und sich auf das Böse eingelassen hat. Von da an aber gibt es kein Zurück mehr, sondern nur noch das Vorwärts bis zum Ende, welches Vernichtung ist. Diesen strengen Fluss zeigt die Inszenierung mit beklemmender Konsequenz. […]So macht das Zusammenspiel von Raum, Beleuchtung, Handlung, Musik und Gesang aus dem “Turn of the Screw” ein Opernereignis von höchster Stringenz.. «

(stimme-der-kritik.org , 14.05. 2017, ganzer Artikel hier)

 

»Be-Geisterung: Benjamins Brittens Grabgeflüster «The Turn of the Screw» jagt den Zuschauern kalte Schauer über den Rücken. […] Es ist ein Panoptikum des Grauens, das mit jeder Schraubendrehung an Intensität gewinnt. […] Die Regie bleibt bis zum bitteren Ende glaubwürdig. […] Mit «The Turn of the Screw» gelingt KTB zum Saisonabschluss im Musiktheater ein erstklassiges Ensemblestück..«

(Berner Zeitung, Mai 2017, ganzer Artikel hier)